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Der frühere Faselstall 

Foto: Dagmar und Norbert Stein

Der Faselstall der Gemeinde Rimbach ist im März 1889 errichtet worden. Später kam ein offener Anbau hinzu, der dann in den 1950er Jahren geschlossen wurde. 

Heute befindet sich dort die Gemeindekelter, und der Faselstall im Zotzenbacher Weg ist auch das Domizil des Kleintierzuchtvereins.

 

 

Evang. Kirche:          Barockturm als Blickfang

Die denkmalgeschützte evangelische Kirche mit ihren markanten barocken Türmen sowie der Pfarrhofreite und der Kirchhofmauer samt Pforten-häuschen ist das kulturhistorisch bedeutendste Denkmalensemble in Rimbach.

Das Kirchengebäude dient seit nunmehr fast 250 Jahren den evangelischen Christen as Gotteshaus.

 

 

Das ehemalige Alumnat

Bis ins Jahr 2000 stand das Rimbacher Alumnat auf der Anhöhe "Am Wolfsberg" und gehörte zum Ortsbild wie die Kirche.

Es wurde 1965 eingeweiht und bot 60 Schülern Platz. Im Innenraum befanden sich ein Aufenthalts-, ein Speise- sowie Sport- und Werkräume. Die Schüler besuchten die Schulen vor Ort.

 

Abriss: 2012 rückten die Bagger an

Der Gebäudekomplex musste einem Wohn-Neubaugebiet weichen. In Erinnerung an das Alumnat wurden die hier angelegten Straßen "Am Wolfsberg" und "Alumnatstraße" benannt. Auch ein Gedenkstein ist aufgestellt.

 

 

Bis 1962 als Dorfschule genutzt

In der heutigen "Alten Schule" neben der evangelischen Kirche wurden nicht nur Rimbacher Kinder aufs Berufsleben vorbereitet, sondern auch Schülerinnen und Schüler aus den Ortsteilen Albersbach und Zotzenbach. Den stark religiös geprägten Unterricht in den Räumen erteilten der Pfarrer und ein Schulmeister. 

Nach der Fertigstellung im Jahre 1877 wurde das Gebäude in der Kirchgasse für den Unterrichtsbetrieb freigegeben. Bis zum Umzug der Volksschule in die Brunnengasse (1962) nutzte man die Räumlichkeiten als Dorfschule. 

 

 

Altes Schulhaus Albersbach

Eine eigene Dorfschule erhielten die Albersbacher vom 11. Mai 1886 an. Sie befand sich zu diesem Zeitpunkt noch in einem Fachwerkhaus an der Durchgangsstraße Richtung Kreiswald.

 

Seit dem 01. September 1968 werden die Schulkinder nach der Einge-meindung im Jahre 1969 wieder in den Lehranstalten in Rimbach unterrichtet.

 

Das 1953 eingeweihte Alte Schulhaus im Tannenbuckelweg wird heute als Dorfgemeinschaftshaus genutzt und dient den Albersbacher Einwohnern für Ortsbeiratssitzungen und als Wahlraum zur Stimmabgabe. Der untere Stock ist außerdem für Feierlichkeiten des Ortsteils und für private Feste geeignet.

 

 

Das ehem. Schulhaus Zotzenbach / Altes Rathaus

Das heutige alte Rathaus wurde 1837 als Schulhaus mit 2 Klassenräumen und einer Lehrerwohnung im Obergeschoss gebaut.

Um die Jahrhundert-wende zählte Zotzenbach 852 Einwohner. Die Zahl der Schulkinder war mittlerweile auf ca. 200 angestiegen. Damit waren die beiden Schulklassen total überfüllt. Man beschloss mit einem erneuten Neubau die notwendigen Räumlichkeiten zu schaffen. So entstanden auf dem heutigen Schulhausstandort 3 Klassenräume und eine weitere Lehrerwohnung. 

1902 konnte das neue Schulhaus bezogen werden.

 

Seitdem wurde das alte Schulhaus bis Ende 1971 genutzt. 

Mit der Hessischen Verwaltungsreform wurde die ehemalige selbstständige Gemeinde Zotzenbach zum Ende des Jahres 1971 in die Gemeinde Rimbach eingegliedert.

Nach der Eingliederung in die Gemeinde Rimbach blieb - gemäß einer Festschreibung im Grenzänderungsvertrag - für die Belange der Zotzenbacher Bürger ein täglich beseztes Bürgerbüro im alten Rathaus bis 2014 erhalten. 
Jedoch wurden mit der Zeit immer sehr Serviceleistungen ausschließlich im Rimbacher Rathaus erbracht. Darüber hinaus gab es durch die Auswirkungen der Finanzkrise aber auch finanzielle Gründe, die nach ca. 40 Jahren zur Schließung des Bürgerbüros führten. 

 

Im Rahmen der Zotzenbacher Dorferneuerung wurde das alte Rathaus teilsaniert.

 

Heute werden die Räumlichkeiten im oberen Stockwerk  - wie seit fast 200 Jahren - noch immer als Wohnung genutz und in den ehemaligen Verwaltungsräumen finden die Proben des Sängerbundes sowie die Sitzungen des Ortschaftsrates statt.

 

Text: Hans Göttmann

Das "Rote Haus" in Zotzenbach

Der ehemalige Bauernhof aus dem Jahre 1772 wurde vom Heimat- und Museumsverein Zotzenbach denkmalgerecht restauriert.

Das Herzstück ist ein gusseiserner Küchenherd mit Kessel von 1850. Er ist nach seiner Instandsetzung 2009 wieder voll funktionsfähig. Antike Möbel und Gegenstände im Innenraum geben einen Einblick, wie die Menschen früher gelebt haben. In und um das Rote Haus wird Handarbeit betrieben, gesungen und auf dem alten Herd gekocht.

 

 

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