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Oldtimer sind ja bekanntlich Fahrzeuge, die 30 Jahre und mehr auf dem Buckel haben. Solche alten „Schätzchen“ hat Walter Steinmann aus Zotzenbach in mehr als drei Jahrzehnten zusammengetragen. In seiner Ausstellung in der Oldtimer-Scheune (Eich-hornshöhe 27) bzw. in der Oldtimer-Halle (Hauptstraße 41) können mehr als 130 Exponate live und lebendig bestaunt werden.
 

Das älteste Exemplar ist eine Borin aus dem Jahr 1917 mit Carbit-Beleuchtung. Fast alle Fabrikate aus deutscher Produktion sind in fahrbarem Originalzustand. Für die rennsportlichen Aspekte sorgen eine Kneeler-BMW-Straßenmaschine, eine Schrittmachermaschine für den Motorsport sowie eine Gras- und Sandbahnmaschine. Eine Original Shell-Tanksäule, die sogenannte „Eiserne Jungfrau“, darf ebenso in der Ausstellung nicht fehlen, wie de Laufmaschine von Karl Drais (Bj. 1817), ein Hochrad von 1861 oder ein 1886er Carl-Benz-Motorwagen als Original-Nachbauten.

 

Schnittmodelle ganzer Motorräder oder bestimmter Segmente geben einen Einblick in technische Details. Jedes Exponat ist mit einem Datenblatt versehen. Fotos, Dokumente, Plakate und historische Zweiradbekleidung illustrieren die Geschichte und runden die Ausstellung ab.


Ergänzt wird die Präsentation durch eine Modellsammlung, welche 85 Motorräder, 160 Autos, 25 Schlepper, Feuerwehr-fahrzeuge und LKW, 55 Baumaschinen sowie nostalgische Zwei- und Vierräder von 1886, dem Geburtsjahr des Automobils. 

 

Das K & P Oldtimer Museum von Walter Steinmann beherbergt auch allerlei Scheunenfunde. Erwähnenswert sind Gerätschaften aus Haushalt und Landwirtschaft vergangener Zeiten.  
Erinnerungsstücke in der Ausstellung erzählen von den legendären Bergrennen, die bis 1992 gefahren wurden.

 

Für alle interessierten Oldtimer-Freunde öffnet Walter Steinmann gerne seine Türen. Eine Besichtigung ist nach telefonischer Vereinbarung unter 06253 / 6616 möglich.   (ds)

 

 

 

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Fotos: privat

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