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Die Tafelausgabestelle Rimbach ist die zweitälteste Ausgabestelle der Tafel Lampertheim in Trägerschaft des Diakonischen Werkes Bergstraße. Im Jahr 2019 hat die Tafel in Rimbach ihr 10 jähriges Jubiläum gefeiert. Die Tafelausgabestelle kann somit auf eine lange Tradition zurückblicken, sie ist verankert im Gemeinwesen und eine wichtige Anlaufstelle für viele Menschen im Weschnitztal und Überwald, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.
Zu ihnen gehören alleinerziehende Elternteile, alleinstehende Männer, eine steigende Anzahl von Rentnerinnen und Rentnern und insbesondere kinderreiche Familien.
Aktuell versorgt die Tafel Rimbach rund 750 Menschen mit Lebensmitteln und Verbrauchsgütern. Ein großer Teil der Nutzerinnen und Nutzer sind Familien mit Kindern. Über 300 Kinder, aber auch eine steigende Anzahl an Senioren werden derzeit regelmäßig und verlässlich mit gesunden, frischen und einwandfreien Lebensmitteln versorgt. 


Steigende Mieten verschlucken einen großen Teil der staatlichen Grundsicherung, so dass oft nicht viel zum Leben übrigbleibt. Ein Nutzer der Tafel, der auch gleichzeitig als Helfer in der Tafel aktiv ist, beschreibt seine Situation so: ohne die Tafel müsse er bei Edeka nach abgelaufener Ware suchen und überhaupt Menschen finden, die ihn in seiner prekären Lage unterstützen können. Fast die Hälfte seines monatlich verfügbaren Einkommens aus der Grundsicherung muss er alleine für die Miete aufbringen. Die Hilfe der Tafel bezeichnet er als „extrem wichtig für sein Leben“.
Das Rückgrat der Tafel sind die freiwillig tätigen Helferinnen und Helfer, die sich Woche für Woche für die Tafel engagieren. Sie leisten durch ihre Mitwirkung ganz konkrete Hilfe für bedürftige und ausgegrenzte Menschen.


Die meisten Helferinnen und Helfer der Tafelausgabestelle in Rimbach sind seit vielen Jahren dabei und unterstützen mit großer Freude an unterschiedlichen Stellen die Arbeit der Tafel.
Dabei haben sie einerseits großes Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Nutzerinnen und Nutzern der Tafel und andererseits sehr viel Know how bei der Sortierung, Beurteilung der Qualität sowie der Präsentation der Ware entwickelt. Bei den Nutzerinnen und Nutzern der Tafel entsteht so ein Gefühl, wirklich beste Ware angeboten zu bekommen, wie ein Tafelnutzer unterstreicht. Er bekomme tolle Ware, die ihm helfe, die nächsten 14 Tage über die Runden zu kommen. Seinen ersten Gang zur Tafel beschreibt er mit folgenden Worten: bis ich die Tür zur Tafel geöffnet habe, war es schwierig für mich, als ich durch die Tür eingetreten bin und freundlich empfangen wurde, waren diese Anfangsängste wie weggefegt. Nach weiteren Besuchen der Tafel wollte er sich in die Tafelarbeit einbringen, um sich erkenntlich zeigen.
Die Arbeit in einer tollen Mannschaft, bei der jeder für den anderen einsteht und sich gegenseitig hilft, bereichere sein Leben sehr.
Die Tafel ist somit nicht nur ein Ort, an dem Lebensmittel verteilt werden, sondern sie ist auch ein Ort der Begegnung zwischen vielen Menschen.
Jede helfende Hand wird gebraucht, jeder der gern in Kontakt mit vielen anderen Menschen kommen möchte, ist willkommen.


Wer sich aktiv einbringen möchte und zudem gut zupacken kann, ist sowohl in der Warensortierung als auch in der Warenausgabe, die jeden Dienstag und Freitag erfolgt, richtig.
Derzeit sucht das Team der Fahrer und Beifahrer dringend Verstärkung, um die Lebensmittel und Verbrauchsgüter verlässlich in die Tafel zu transportieren.
Die freiwillige Mitarbeit ist flexibel und nach Absprache zu gestalten, ein halbtägiger Einsatz in der Woche wäre wünschenswert.   
Ob in der Warensortierung, Warenausgabe oder bei den Fahrern: Wer bei der Tafel mitmacht, den erwartet eine sinnvolle Tätigkeit und die Einbindung in eine lebendige Gemeinschaft, die ein gemeinsames Ziel verfolgt.  
Die Verantwortlichen freuen sich über das Interesse an der Tafelarbeit.
 

Dr. Ute Weber- Schäfer
Tafelkoordination

Mobil: 0151 -2254 5114 
Email:
ute.weber-schaefer@dw-b.de
 

 

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